Sonntag, 29. Januar 2012

Freundschaft

Ist es nicht ein Geben und Nehmen?
Und warum gibt es dann Freundschaften, wo ein Teil nur "Gibt" und der andere Teil nur "Nimmt"?!
Ich finde es frustrierend, dass es immer heißt, ich würde zuviel erwarten und dabei kann man doch von einer Freundschaft nicht zu viel erwarten...oder etwa doch? Definiere ich Freundschaft dann etwa falsch? Ich denke man erkennt Freunde in der Not und doch habe ich das Gefühl, das wenn was mit mir ist, ich gleich nerve oder zuviel erwarte und schnell wieder zum Alltag zurückfinden muss...vielleicht irre ich mich, aber doch habe ich den Anschein, dass sich viele dann distanzieren...ich bin verwirrt...

Kommentare:

  1. Vielleicht hilft es ja einfach mal, sich den anderen zu schnappen, in einer ruhigen Minute, ihm zu sagen, "ich muss mal mit dir über was Ernstes reden", und "ich hab den Eindruck, dass du dir nicht so die Zeit nimmst, wenn ich dich bräuchte. Wie siehst du das?" -- Ich glaub, sowas kann viel helfen! :)

    Ach, manchmal fährt sich eine zwischenmenschliche Sache einfach mal in eine Sackgasse hinein, denke ich. Manchmal vergisst man einfach, auf den anderen Acht zu geben -- nicht aus Boshaftigkeit, nicht aus schlechten Gründen, sondern einfach, weil man ihn als stark, individuell, nicht hilfsbedürftig oder ähnliches wahrnimmt! Manchmal verliert man sich auch einfach im Laufe der Zeit, und muss sich wieder finden...

    Ist es nicht so? -- Felix :)

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  2. Aber ist es wirklich Sinn der Sache, dass man das in einer Freundschaft immer wieder tun muss?!
    Ich denke nicht, dass das was mit Regelmäßigkeit oder Intensität zu tun hat, aber wenn man als Freund gewisse Dinge über den anderen weiß, ist es doch nur logisch, dass man davon ausgeht, das der andere für einen da ist ,oder nicht?!

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  3. Naja, es ist eine Sache, sowas immer wieder tun zu müssen -- so sollte es sicherlich nicht sein, und irgendwann wird es definitiv zu viel!

    Aber vorkommen kann das schon mal. In einer idealen Welt wäre das nicht so, aber diese Welt ist nunmal nicht perfekt, und wir Menschen sind es ebensowenig. Da kann's schonmal passieren, dass man beispielsweise jemanden, der einem eigentlich viel Wert ist, aus den Augen verliert, oder aus dem Radar. Vielleicht hat man irgendwie, eher unterbewusst den Eindruck gewonnen, dass der andre prima zurecht kommt, oder eh nur eine seiner alten Macken hat -- und vergisst deshalb, sozusagen, ihn ernst zu nehmen?

    Das ist nicht schön, kann aber vorkommen!, denke ich. Und dann muss es eine Freundschaft auch einfach hergeben, dass man auch über sowas sprechen kann, damit's besser wird.

    Und, wie gesagt, dass sowas dann nicht ständig wieder vorkommt, sollte selbstverständlich sein =)

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  4. Na das die Welt nicht ideal ist, weiß ich...soweit realistisch bin ich geworden...
    Aber Freundschaften sollten auch gewissen Entfernungen und Beziehungen stand halten...dass das nicht einfach ist, weiß ich auch und das jeder da mal Fehler macht ist menschlich...aber immer wieder die Selben?! Na vielleicht bin ich auch zu sensibel in dem Moment...wer weiß...möglich ist viel, aber manchmal kommt es mir einfach so vor, als wäre es einseitig...

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